Literarisches Zürich

Rainer Bürgi-Näf

 

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Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings sind da!

Endlich: Bei den lauen Temperaturen und den wärmenden Sonnenstrahlen lockt die Stadt wieder. Sie lädt ein zum Bummeln, zum Kaffee trinken, zum Betrachten des ersten Blüten an den Bäumen. Und: die Menschen zu beobachten. Mir fällt auf, dass wieder viele fröhliche Gesichter zu sehen sind. Auch wenn der Winter in der Stadt dieses Jahr kein wirklicher war, sind doch die Anzeichen des Frühlings Grund zur Freude.

 

Und so freue auch ich mich auf die beginnende Saison mit den literarischen Stadtführungen. Als kleiner Anreiz soll das folgende Gedicht von Hermann Hesse - häufiger Besucher und zeitweiliger Bewohner von Zürich - dienen. Wie immer hat er auch ein paar wunderbar poetische Zeilen zum Frühling geschrieben:

 

 

 

Frühling                      von Hermann Hesse 

 

In dämmrigen Grüften 

Träumte ich lang 

Von deinen Bäumen und blauen Lüften, 

Von deinem Duft und Vogelsang. 

 

Nun liegst du erschlossen 

In Gleiss und Zier, 

Von Licht übergossen 

Wie ein Wunder vor mir. 

  

Du kennst mich wieder; 

Du lockst mich zart. 

Es zittert durch all meine Glieder 

Deine selige Gegenwart!

 

 

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